Johanna Beckmann wird dritte beim Bundesnachwuchschampionat

Die letztjährige Siegerin des Bundesnachwuchschampionats der Ponyspringreiter holt in diesem Jahr den Bronzerang

Johanna Beckmann mit Del Piero. Foto: Stefan Lafrentz / www.sportfotos-lafrentz.de

Die Bundesnachwuchschampionesse der Ponyspringreiter 2017 kommt aus dem Rheinland und ist amtierende Doppel-Europameisterin der Pony-Vielseitigkeit. Mit der achtjährigen Reitponystute Polly holte sich die 15-jährige Anna Lena Schaaf (Voerde) im Finale mit Ponywechsel am Ende die Siegerschärpe (17,4 Punkte) im Parcours. Als einziger Junge unter den besten Vier gewann der 14-jährige Paul Bergen (Wagenfeld) aus dem PSV Hannover den Vize-Titel (16,3) vor der letztjährigen Siegerin Johanna Beckmann (14) aus dem holsteinischen Brunsbüttel (15,9) und Victoria Steininger (15, Feldkirchen) aus Bayern (12,4).

Wären ihr nicht die beiden Fehler mit Fremdpony Nugget im entscheidenden Ritt unterlaufen, hätte die Schleswig-Holsteinerin Johanna Beckmann ihren Vorjahres-Sieg wiederholen können. Zweimal kassierte sie mit Schimmelhengst Del Piero für makellose Runden den Sieg mit den jeweiligen Traumnoten 9,0 und ging somit als Titelfavoritin ins Finale mit Pferdewechsel. „Um zu gewinnen, muss man null reiten“, bedauerte auch Tjark Nagel die beiden Springfehler von Johanna, die nach Abzug eine 6,9 verbuchte und somit auf 15,9 Punkte kam. „Das war schade für Johanna, die im Bundeskader reitet, DJM-Vierte war und mit ihrem Hengst Del Piero schon Nationenpreise bestritten hat“, fand der Bundestrainer.

Der bildschöne Schimmel zeigte sich unter dem Sattel von Victoria Steininger, die mit einer 8,4 ins Finale einzog, eher wenig kooperativ, verweigerte sogar zweimal und machte auch Springfehler. Das kostete die 15-jährige bayrische Reiterin, die im Bundes-Perspektivkader reitet, ordentlich Punkte (4,0), so dass sie am Ende mit 12,4 Punkten Vierte wurde.

„Es war eine super Atmosphäre für die Kinder in Verden. Eben wie eine WM mit Pferdewechsel. Hier kommt es einfach auf gutes Reiten an, und dass sie dem schon recht hohen Druck standhalten. Insgesamt haben wir heute einen sehr hohen Leistungsstandard gesehen. Peter hat einfach ein glückliches Händchen mit der Qualität seiner Nachwuchstalente“, bilanzierte Tjark Nagel. FN/ Tina Pantel

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